STAATLICH GEPRÜFTE FERNAKADEMIE

Mehr Gesundheit? Ein Spaziergang!
Michael Janke, Nov 2022


In gesundheitlicher Hinsicht ist Weihnachten eine höchst widersprüchliche Angelegenheit. Einerseits beherbergt das Fest der Familie vortreffliche Potenziale für Gesundheit und Wohlergehen, andererseits das krasse Gegenteil davon.
Denn, gilt Weihnachten nicht auch als Fest der Völlerei und des zu viel an Gutem? Zu viel Süßes, Fettes und Gesalzenes, Frittiertes, Angedicktes und Kandiertes. Es wird geknabbert, gelutscht und getunkt, als ob es kein Morgen mehr gäbe. Ganz zu schweigen von den Hektolitern Alkohol, die durch die Kehle rinnen.
Dass das Fest der Familie, aber auch der Liebe, des Friedens und der Besinnlichkeit, kein Garant für Harmonie, Muße und glückliche Stunden ist, wissen wir ebenso. Schon Wochen im Vorfeld geht es mit dem Stress los. Geschenke müssen besorgt, das Weihnachtsessen vorbereitet, Betriebs- und Vereinsfeiern bewältigt und der Weihnachtsmarkt gebührend gewürdigt werden. Nebenbei wird natürlich auch noch gearbeitet. Das Fest, was nahtlos daran anschließt, soll dann selbstverständlich exzellent verlaufen. Es folgt der „Stress des perfekten Gelingens“.
Kann man solchem Doppelstress, bestehend aus psycho-sozialem Druck und kulinarisch-lukullischem Übermaßes einen Ausgleich entgegensetzen? Definitiv JA! Erfahre hier, wie du die „dunkle Seite“ der Weihnachtszeit gesundheitlich aufhellen kannst und gebe dieses Wissen auch an deine Kursteilnehmer weiter. Vielleicht kannst du zwischen den Jahren sogar entsprechende Angebote kreieren und deinen Schützlingen darbieten?

 

Wir behaupten, dass es definitiv einen machbaren Ausweg aus körperlichem und mentalem Stress gibt! Dieser ist viel natürlicher als du denken kannst und besteht aus zwei Beinen und einem Kopf: dem Verdauungsspaziergang!

Verdauungsspaziergang
Mit ihm vollbringst du eine kleine, aber sehr feine gute Tat, die du deiner Gesundheit unbedingt angedeihen lassen solltest. Selbst inmitten großer Städte ist der Gang um den Block problemlos machbar. Die Wirkungen sind erstaunlich.

Einerseits fördert es auf gesunde Art die Verdauung. Lindert oder verhindert auf natürlich Art und Weise unangenehme Begleiterscheinungen, der sowohl pausenlosen als auch unbekömmlichen Verköstigungen. Weil entspanntes, ruhiges Gehen die Darmperistaltik anregt (wellenförmiges Kontraktionsmuster der Längs- und Ringmuskulatur des Darms), wird Obstipationen entgegenwirkt, Blähungen und Völlegefühl vorbeugt. Der Begriff „Verdauungsspaziergang“ kommt nicht von ungefähr. Allerdings dachte man früher, dass es beim Spazieren der Verdauung wegen, einfach nur darum geht, den biochemischen Verdauungsvorgängen Zeit zur Arbeit zu geben. Damit im Inneren wieder Platz frei wird, um Nachschieben und Nachtanken zu können. Heute weiß man es etwas besser. Heute kennt man die physiologischen Mechanismen hinter diesen Beobachtungen. Neben dem beschleunigten Nahrungsdurchsatz durch den Verdauungstrakt (Franke et al. 2008), regt die „bipedale Lokomotion“ (netter Fachbegriff fürs Gehen, oder? 😉) auch die Produktion von Magensäure an. Was ebenfalls der schnelleren Verdauung dient, ohne dabei für Sodbrennen und Reflux zu sorgen.

Aber nicht nur die Magensäure steigt zu hoch, wenn die Zufuhr süßer, fetter und alkoholhaltiger Köstlichkeiten die Verdauungskapazitäten übersteigt. Dies tut auch der Blutzuckerspiegel. Was an sich normal und okay ist, ist für Millionen Diabetiker und Prädiabetiker (die zumeist nichts davon wissen) absolut unerwünscht. Schon ein 10 bis 15-minütiger Spaziergang, kann diesen Menschen dabei helfen, die gefürchteten Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Erstaunlicherweise sind solche kurzen Verdauungsspaziergänge direkt nach den Mahlzeiten wirksamer als längere Einheiten am Vor- oder Nachmittag (DiPietro et al. 2013).

Spaziergänge in Muße reduzieren Atmung und Puls und senken den Blutdruck. Davon profitieren vor allem jene, die bereits mit Herz-Kreislauf-Problemen zu tu haben. Für die Topfitten unter uns sind dies Effekte, die uns nicht wirklich beunruhigen. Es sind eher interessante physiologische Marker.

Viel interessanter für dich als fitte Person, ist die Tatsache, dass Verdauungsspaziergänge die psychophysische Spannung senken. Einfach nur so. Sie nimmt ihr quasi den Dampf unterm Kessel. Und damit den inneren Druck raus. Die durch psychische Aufregung, Hast und Hektik aktivierten energetischen und physiologischen Ressourcen, werden von der Muskelmotorik effektiv aufgebraucht. Die durch Stress hochgefahrenen Systeme, fährt sie herunter. Ein höchst faszinierendes Wechselspiel, was sich da in uns, hinter den Kulissen abspielt.

Auch im „Oberstübchen“ kommt so einiges in Bewegung, wenn sich unsere Füße in Gang setzen. Spaziergänge, Wandern und moderate Joggingeinheiten erhöhen die zerebrale Durchblutung und verändern die Neurochemie des Gehirns. Eine gehobene Laune und verbesserte Stimmung ist der eine Effekt. Ebenso werden Synapsen gestärkt und besser miteinander verdrahtet, was letztlich einer Verjüngung und „Fittisierung“ des Gehirns auf physiologischer Ebene gleichkommt. Fittere Gehirne bleiben nicht nur länger intakt. Und beugen neurodegenerativen Erkrankungen vor wie Alzheimer, Parkinson & Co.. Sie sind auch leistungsfähiger. Sie können sich besser konzentrieren, Aufmerksamkeiten länger halten, schneller und auch mehr lernen, sich besser erinnern.

All das ist längst noch nicht alles! Spaziert man ohne Plan und Ziel, ohne irgendwo ankommen zu wollen, und schafft es beim Bummeln, Schlendern und Flanieren, sich im Hier und Jetzt zu verlieren, so lassen sich die vorherig geschilderten Effekte nochmal einmal steigern. Denn, wo es keine Aufgaben zu lösen und keine Pflichten zu erfüllen gibt, gibt es für das psychische System auch keinen Grund, den Körper unter Strom zu setzen. Kommt der Kopf zur Ruhe, tut der Körper dies auch. Das beste Rezept dafür? Lass` dein Smartphone daheim! Denn das Smartphone ist das Objekt, welches uns auf Trab hält. Es ist das Bindeglied zwischen äußeren Anforderungen und der inneren Psyche. Es fordert uns ständig auf, irgendetwas zu tun. Versetzt uns ständig in Handlungsbereitschaft, gönnt uns im Innern keine Atempause. Und deshalb, halte das Ding von dir fern, wenn du wirklich runter kommen und lockerlassen willst! Solltest du unterwegs unbedingt Fotos machen wollen, dann schalte es wenigstens in den Flugmodus. Dem Smartphone schadet dies alles nichts. Es schadet nur dir selbst. Deine mentale und körperliche Gesundheit werden es dir danken, das „Fasten vom Kasten“. 😉

Nun bist du schlauer und weißt, welch` Wunder ein kleiner Verdauungsspaziergang bewirken kann. Plane dir diesen unbedingt fest in deine Tagesrituale ein! Wie oft nimmst du in Advents- und Weihnachtszeit ein potentes Mahl zu dir? Kriegst du einen Spaziergang nach jedem davon unter? Sorge am besten dafür!

Und – falls beim Lesen dieser News die Geschäftsfrau/der Geschäftsmann in dir wach werden sollte – auch diesbezüglich haben wir eine tolle Idee für dich! Bringe den Verdauungsspaziergang in deinem Kursprogramm unter! Lass dir dafür einen Sexy-Kursnamen einfallen, gestalte ein Mini-Kurskonzept, das du für die Teilnehmer schmackhaft machst. Unsere Idee:

4 Advents-Walks
- immer samstags um 14:00
- immer an einem anderen Treffpunkt
- Familienmitglieder willkommen
- Bedingung: keine Smartphones

Bepreise dieses Konzept oder biete es als kostenlosen Service für deine treue Stammkunden an, in dem du Werbung für deine Folgeangebote machst! Schließlich bringen deine Teilnehmer ihre Familienmitglieder mit, für die du schicke Kursformate entwickeln kannst.

 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Instagram
LinkedIn