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Struktur im Studium - 6 Tipps für dein Zeitmanagement
Juraj Gubi, Dez 2022


Ordnung ist das halbe Leben – und dieses Sprichwort trifft auch auf dein Studium zu. Was viele Studenten unterschätzen: Ein gutes Ordnungssystem ist das A und O, um Zeit zu sparen und effektiver zu lernen. Sind die wichtigen Dinge in greifbarer Nähe und alles andere sauber wegsortiert, bist du viel schneller mit lästigen Aufgaben fertig. Du hast deine Arbeitsmaterialien sofort zur Hand und musst nicht erst lange danach suchen. Das motiviert zusätzlich und verschafft dir mehr Zeit für angenehme Dinge des Studentenlebens.


Mehr Erfolg durch mehr Struktur

Mit Struktur kannst du deinen Tag so einteilen, dass du maximale Erfolge und Zufriedenheit erreichst. Dies bedeutet nicht, dass du jede Minute deines Lebens planen und alles bis ins letzte Detail organisieren musst. Vielmehr geht es darum, wertvolle Zeit für deinem Alltag und dein Studium zu gewinnen, sodass du dich auf die wichtigen Dinge in diesen Bereichen konzentrieren kannst. Mit folgenden Zeit-Management-Tipps startest du stressfrei ins neue Jahr!

Tipp #1: Setze dir “smarte” Ziele
Der erste Schritt zu mehr Struktur ist die Formulierung von Zielen. Damit stellst du für dich klar, was du erreichen möchtest und wo du hin willst. Steht dies nicht fest, kannst du auch den Weg dorthin nicht planen und strukturieren. Das klingt logisch, oder? Aber ich bin überrascht, wie viele Menschen sich nur grobe Vorstellungen davon machen, was sie eigentlich erreichen möchten. Sie definieren ihre Ziele zu schwammig und nicht genau genug. Das solltest du vermeiden und deine Ziele so exakt wie möglich festlegen. Dabei kann dir zum Beispiel das SMART-Konzept helfen. Dieses Akronym besagt, dass Ziele spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch und terminiert definiert werden sollten.

Tipp #2: Teile dir deine Zeit besser ein
Wenn du deine Zeit besser strukturieren möchtest, dann solltest du dir überlegen, wie du deinen Tag sinnvoll einteilst. Zeitmanagement ist eine wichtige Kompetenz für alle Studenten, die Erfolg haben möchten. Plane daher nicht nur deine Lern-Verpflichtungen, sondern auch die Zeit, die du zu Hause hast. Jede Aufgabe sollte einen klaren Start- und Endzeitpunkt haben und auch Pausen solltest du dir gut einteilen. Wenn du dich an diese Tipps hältst, wirst du bald merken, dass sich dein Alltag viel entspannter anfühlt!

Tipp #3: Setze Prioritäten
Du hast nur begrenzt Zeit in deinem Tag, und daher kannst du dich nicht um alles kümmern. Mache dir bewusst, welche Dinge dir wirklich wichtig sind, und gebe ihnen Priorität. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über dein gesamtes Leben (Familie, Freunde, Gesundheit, Studium, Arbeit, Urlaub usw.), und dann kannst du beginnen, Schwerpunkte für die tägliche Strukturierung deiner Aufgaben zu setzen.

Tipp #4: Schaffe Ordnung
Räum mal wieder auf! Bringe deinen Schreibtisch, deinen Desktop und dein Arbeitszimmer regelmäßig in Ordnung! Wenn du in deinem Arbeitsumfeld für mehr Ordnung sorgst, wirkt sich das direkt auf deine Einstellung und Motivation aus. Psychokram halt. Außerdem kannst du dank einer ordentlicheren Organisation sowohl schneller als auch effizienter arbeiten - weil du besser weißt, wo alles steht und was zu tun ist.

Tipp #5: Finde Zeit-Räuber und eliminiere sie
Wenn du produktiv sein und fokussiert arbeiten möchtest, ist es wichtig, sich nicht ablenken zu lassen. Schalte beim Lernen am besten dein Smartphone aus oder wenigsten auf Stumm. Es in einen anderen Raum bringen, ist auch eine gute Idee. Social Media ist ein unglaublicher Zeitfresser! Versuche also, dich in diesem Fall darauf zu besinnen, dass du unproduktiv sein und keine Zeit vergeuden möchtest. Um dir ein schlechtes Gewissen zu ersparen, kannst du dir für die Nutzung von Social Media eigene Zeiträume einplanen.

Tipp #6: Arbeite mit Listen
Alle erfolgreichen Menschen tun dies. Erstelle deine eigenen Listen für deine Aufgaben, Ziele, Kontakte, Einkäufe, Ideen usw.. Schreibe einfach alles auf, woran du dich erinnern solltest. Auch wenn du dir in diesem Moment sicher bist, dass du es nie vergessen wirst. Das Aufschreiben hat zwei Vorteile:

  1. Was du aufschreibst, ist einfacher zu organisieren und zu verbinden als das, was du in deinem Kopf denkst. Du schaffst damit eine klarere Struktur.
  2. Du musst dir 17 verschiedene Dinge nicht merken, weil du sie aufschreibst. Deine Gedächtnisressourcen kannst du so für wichtigere Dinge nutzen.



 
 
 
 
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