STAATLICH GEPRÜFTE FERNAKADEMIE

Lernen im Turbo-Modus

Juraj Gubi, Aug 2022


Wer wollte das nicht. Den Lernstoff nur einmal kurz angeschaut und zack, er sitzt. Für immer eingebrannt in die Synapsen unseres Gehirns. Jederzeit abrufbar, wann immer man ihn braucht. Auf den Punkt, lückenlos und fehlerfrei. Wie wäre das? Schluss mit endlosen Wiederholungen ein und derselben Sachen. Dem anstrengenden, manchmal gar langweiligen Widerkäuen geistig bereits Vorverdautem. Kein Lernen auf dem letzten Drücker, kein Skript mehr unterm schlafenden Kopf. Wie wäre das? Ein Traum? Richtig! Na, dann lass‘ uns doch genau das tun. Lernen wie im Traum. Klingt verlockend, oder? Augen zu, nett geträumt und der Stoff ist im Kasten. Traumhaft schön diese Vorstellung. Oder etwa doch nicht? Weil, doch bloß nur ein Traum? Wenn auch ein Tagtraum.

Ab hier nähern wir uns des Pudels Kern. Und wir können das Frage-Antwort-Spiel getrost beenden. Denn wir können dir tatsächlich eine Möglichkeit offerieren, wie mit der sich das Wunschdenken vom Lernen im Traum realisieren lässt! Zumindest näherungsweise. Denn die moderne Gehirnforschung hat ganz klar belegt: Das Gehirn lernt am besten und schnellsten, und sogar liebsten, wenn es in einem Modus arbeitet, der dem verträumten vor sich Hindenken, dem Tagträumen entspricht. Physiologisch befindet es sich hier in seinem perfekten Betriebszustand. Um neue Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten und abzuspeichern. Es ist im Alpha-Zustand.

Unser Gehirn besteht aus Milliarden Nervenzellen. Diese kommunizieren u.a. über winzige elektrische Impulse, welche mittels modernster Technologien „aufgefangen“ und grafisch abgebildet werden können. In der Grafik erscheinen sie dann in Form einer Welle, weshalb sie auch Gehirnwellen genannt werden. Zu jeder Sekunde unseres Lebens sind sie millionenfach in unserem Gehirn „unterwegs“ und gelangen bis in den letzten Winkel unseres Oberstübchens. Gleichzeitig! Von ihrer Spezies gibt es unterschiedliche „Ausgaben“, die sich darin unterscheiden, wie schnell sie schwingen. Manche sind gemächlich unterwegs, andere ziemlich schnell. Am effektivsten lernt das Gehirn, wenn sich die Gehirnwellen im sogenannten Alpha-Bereich bewegen. Also zwischen 8 und 12 Mal pro Sekunde kommen und gehen, wogen und wallen sie.

Relativ gesehen, ist dies ein eher „gemütlicher“ Frequenzbereich. Kaum verwunderlich, dass wir uns dabei ganz genauso fühlen. Ist das Gehirn entspannt, sind wir dies auch. Arbeitet das Gehirn im Alpha-Modus, sind wir locker und gelöst, fühlen uns angenehm ruhig und zufrieden. In diesem Zustand neigen wir dann tatsächlich zum Tagträumen. Sinken diese Frequenzen dann noch weiter ab, fährt das neuronale Betriebssystem sein Aktivitätslevel gleichermaßen herunter. Und unseren Aktivitätszustand gleich mit. Noch tiefer in das Tagträumen eingetaucht, können wir dann sogar eindösen und in ein entspanntes Nickerchen hinübergleiten. Fürs Lernen ist solch ein Powernap außerordentlich zu empfehlen. Frisch aufgenommener Lernstoff wird nämlich im Schlafmodus „haltbar“ gemacht. Er wird konsolidiert, wie der Fachmann sagt. Neue Erfahrungen und Informationen werden fester und tiefer in die neuronalen Netzwerke des Gedächtnissystems eingegraben und so „erinnerbar“ gemacht.  

Fahren die Frequenzen dagegen hoch, gerät das Gehirn in Aufruhr und wir geraten im wahrsten Sinne des Wortes unter Strom. Stress ist angesagt. Die Wellenzyklen werden erheblich kürzer und folgen schneller aufeinander. Sie befinden sich im Beta-Modus. Wenn du in diesem Zustand lernen wolltest, würdest du „unter Druck“ lernen. Neurophysiologisch gesehen eine Katastrophe, da das Gehirn jetzt alles andere will, nur nicht lernen. Bildlich gesprochen hat es nur eines im Kopf: Nichts wie weg und raus aus der aktuellen Situation. Für jedwedes andere ist weder Zeit noch „Gehirnschmalz“ übrig. Im Gedächtnis nach Bekanntem und Bewährtem zu kramen, lautet jetzt die Devise. Problembewältigung ist angesagt. Um Auswege aus der Drucksituation zu finden. Und nicht, um sich entspannt mit Neuem und Unbekanntem auseinanderzusetzen. Lernen „unter Strom“ ist wie Schwimmen „gegen den Strom“. Logisch, dass es besser ist mit ihm zu gehen, als gegen ihn anzugehen. Wer es schafft mental im “Fluss“ zu sein, reitet auf einer Welle effektiven Lernens.

Mit dieser Metapher angedeutet, ist der vom ungarischen Psychologieprofessor  Mihály Csíkszentmihályi bereits 1975 beschriebene Flow-Zustand. Heute kennt ihn fast jeder. Dieser ist Alpha-Aktivität pur. Einhergehend mit sprühender Kreativität, ausdauernder Konzentration und totalem Fokus. Gedanklich sind wir in diesem Zustand tiefgehender aktiv als im zumeist von Beta-Wellen beherrschten Alltagsbewusstsein. Wir denken „freier“ und assoziieren besser. Tätigkeiten im Flow gehen wie von selbst von der Hand. Mühelos und leicht fällt uns auch schwerster Stoff. Und Spaß macht es obendrein. Bereitet doch das Lernen im Flow bereits „für sich“ schon Vergnügen. Und nicht erst das gute Ergebnis!

Aber heißt es doch nicht genau anders herum, erst die Arbeit und dann das Vergnügen? Nein, keineswegs, wenn man es schafft, in den Flow bzw. Alpha- Modus zu gelangen. Gelingt einem das, wird das Lernen nicht nur ein Fest der Freude und der Kurzweiligkeit. Es wird auch erheblich effektiver. In der gleichen, zumeist viel zu knapp bemessenen Zeit, lernen wir nicht nur leichter, sondern auch erheblich mehr. Und nachhaltiger. Sind das nicht genau die richtigen Nachrichten für dich? Ja? Worauf wartest du dann noch? Auf geht’s und ab in den Flow!

Aber Moment mal. Kann man das überhaupt, das gezielte Eintauchen in die Alpha-Wellen? Und zwar auf „Knopfdruck“? Und wenn ja, wie macht man das? Nun, da können wir tatsächlich mit tollen Nachrichten aufwarten. Denn es geht wirklich. Und in gewisser Weise sogar auf Knopfdruck. Entweder durch Körpereinsatz,  Gedankenkraft oder unter Zuhilfenahme technologischer Lösungen. Zugegeben, weil uns die letztgenannte Variante derzeit am meisten fasziniert, möchten wir dir diesen Lernturbo als besonderes Highlight vorstellen. Zu den „altgedienten“ körperlichen, den Alpha-Rhythmus hervorragend stimulierenden Verfahren, zählen die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson genauso wie Feldenkrais-Lektionen. Auch Pilates-Flow wirkt hervorragend. Etwas weniger bekannt, aber genauso gut funktionierend ist die Alexandertechnik. Für den Kundigen keineswegs überraschend zahlen auch die fernöstlichen Körpertechniken wie z.B. Yoga, Tai-Chi oder Qigong auf das Flow-Konto ein.

 

Wem der „geistige Weg“ mehr liegen sollte, kann sich solch` mentalen Betätigungen widmen wie Autogenes Training oder Meditation. Als eine moderne Variante hat sich in den letzten Jahren die Achtsamkeitstechnik Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) etabliert. Auch diese arbeitet mit Visualisierungs- und Autosuggestionstechniken, welche hochgradig Alpha-Wellen-stimulierend sind.


„Welche dieser Übungen du vor deiner Lerneinheit auch gemacht, sie dir umgehend reichen Lerngewinn gebracht!“ (Unbekannter Autor. 😉)

Klingt toll, oder? Ist auch toll. Aber eben nur, wenn von dir gemacht!

Zum Schluss nun das Beste, gewissermaßen unser Newsletter-Knüller. Es ist die dritte Methode zur Alpha-Wellen-Stimulation. Und diese verdanken wir dem technologischen Fortschritt. Bei ihr finden Neurophysiologie, Psychologie und modernste Technologie dem Lernen dienlich zusammen. Deren gemeinsame, gleichwohl geniale Schnittmenge ist (u.a.) der sog. Entrainment-Effekt. Noch nie davon gehört? Wenig verwunderlich, fällt der rationale Zugang hierzu selbst den medizinischen Profis (noch) schwer. Hinter diesem etwas „sperrigen“ Begriff verbergen sich die schon eher greifbaren Phänomene Synchronisation und Resonanz. Schlägt man z.B. die E-Seite einer Gitarre kräftig an, „tönt“ die E-Seite einer dicht daneben liegenden Gitarre bald mit. Und zwar dadurch, dass sie die eigene Seite, angeregt durch die akustischen Wellen der Nachbarin, in gleicher Weise zum Mitschwingen bringt. Beide Seiten schwingen sich synchron aufeinander ein und beginnen zu harmonieren. Der Zustand der einen, wird, angeregt durch deren erzeugte Schallwellen, zum Zustand der anderen. Zwar räumlich voneinander getrennt, schwingen und klingen sie in der gleichen Frequenz. Und genauso funktioniert auch unsere dritte Alpha-Stimulationsmethode. Die NeuroBeats.

Diese sind raffiniert gestrickte, genauestens austarierte Melodien und Musiken, die die Nervenzellen zum Mitschwingen „verführen“. Kopfhörer auf und mitgeswingt, so einfach geht das. Die musikalischen Beiträge beinhalten nämlich Klangmuster und Tonfolgen, die  im Alpha-Frequenzbereich liegen. Bildlich gesprochen wirken diese wie die soeben bemühte „tonangebende“ E-Seite, wobei die Nervenzellnetzwerke deines hörenden Gehirns als mitschwingendes Seitenpendant fungieren. Einfacher formuliert, die Musik, die du hörst, hat die Kraft, den neuralen Rhythmen deines Gehirns den eigenen Takt aufzuzwingen. Und dadurch in den Flow-Zustand zu bringen. That’s it. Nicht mehr und nicht weniger. Wir von der sporThera-Akademie finden, leichter und effektiver geht es nicht - das Lernen.

Und weil wir für dich nur das Beste wollen, den bestmöglichen Lernerfolg, möchten wir dich mit dieser grandiosen Lernhilfe bekannt machen. Und dich von ihr profitieren lassen.
Beim Klick auf den "Download" Button kannst Du kostenlos 2 verschiedene NeuroBeats Sessions herunterladen, die den Alpha-Bereich stimulieren. Falls Du noch mehr interessante NeuroBeats haben möchtest und diese auch für andere Zwecke wie Entspannung, mehr Energie, Meditation oder Selbstfindung einsetzen willst, melde Dich einfach bei uns per E-Mail unter: service@sporthera-akademie.de.

Tipp 1: Starte die Sessions circa 7 Minuten bevor du zu Lernen beginnst,damit sich deine Gehirnwellen darauf einstellen können.
Tipp 2: Schließe in diesen 7 Minuten deine Augen. Durch geschlossene Augen wird automatisch der Alpha-Zustand verstärkt.

DOWNLOAD (gültig bis zum 30. Sep 2022)

 
 
 
 
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